Musik Review – Sara Bareilles‘ „The Blessed Unrest“

Sara Bareilles – „The Blessed Unrest“

Tracklist

1. Brave
2. Chasing the Sun
3. Hercules
4. Manhattan
5. Satellite Call
6. Little Black Dress
7. Cassiopeia
8. 1000 Times
9. I Choose You
10. Eden
11. Islands
12. December
13. I Wanna Be Like Me

Musiker: Sara Bareilles
Titel: The Blessed Unrest
Label: Epic Records (Sony Music Entertainment)
Erscheiungsdatum: 12.07.2013
Genre: Pop, Singer/Songwriter, Alternative

********************

„You can be amazing
You can turn a phrase
Into a weapon or a drug
You can be the outcast
Or be the backlash
Of somebody’s lack of love
Or you can start speaking up“ (aus dem Song „Brave“)

Kritik:

Da ist sie wieder: Sara Bareilles. Zwei Jahre sind seit dem letzten Album (Kaleidoscope Heart) vergangen. Das gefiel mir zwar besser als „Careful Confessions“, konnte mich aber dennoch nicht ganz überzeugen. Doch dieses Album ist einfach toll. Ein ausgeglichener Mix aus gefühlvollen ruhigen Songs und Titeln, die kraftvoll sind und zum Mitsingen und Tanzen einladen.

Es geht gleich mit einem mehr oder weniger großen Paukenschlag los. „Brave“, gleichzeitig die erste Singleauskopplung, kommt mit viel Kraft und mit deutlicher Message daher. Dazu eine eingänge Melodie. Alle Zutaten für einen Ohrwurm. Deshalb hier gleich mal ein Live-Auftritt, in dem sie „Brave“ präsentiert:

Und gleich danach kommt mein nächster Anspieltipp: „Chasing The Sun“. Manche interpretieren den Song so, dass es hierbei um den Tod gehen, ums Sterben und dass man sein Leben nutzen sollte. Das mag alles sein. Hierbei überzeugt mich aber mal wieder eher die Melodie und die positive Ausstrahlugn des Liedes.

You said, remember that life is
Not meant to be wasted
We can always be chasing the sun!
So fill up your lungs and just run
But always be chasing the sun!

Später hören wir in „Manhatten“ eine traurige Ballade. Hier beschreibt sie den Abschied von einem Geliebten. Es geht um Trennung. Somit ist die Stimmung auch eher gedämpft. Sie sagte einmal, dass dies die Trennung von ihrem Freund aus Sicht ihres Freundes beschreibt. Sie will nach New York ziehen, er ihr aber nicht folgen. Also beenden sie die Beziehung.

You can have Manhattan
I know it’s what you want
The bustle and the buildings
The weather in the fall
And I’ll bow out of place
To save you some space
For somebody new

You can have Manhattan
Cause I can’t have you

Ein weiterer Anspieltipp: „Cassiopeia“. Auch zu diesem Song gibt es ganz verschiedene Interpretationen. Doch ich möchte mir dieses Lied durch zuviel Nachdenken gar nicht verderben. Es ist einfach ein Ohrwurm. Für mich ist es ein Liebeslied. Über Verlangen und Zuneigung, die erste Verliebtheit. Sara selbst sagt, es ginge um die Idee, dass zwei Sterne sich verlieben und eben kollidieren (eine Supernova). Diese Kollision ist ein Wagnis, man gibt etwas auf für etwas Größeres. Aber wie gesagt das Lied hat einfach was Besonderes und man singt den Chorus einfach mit und wippt im Rhythmus. Das Lied macht einfach Spaß, also was bedeutet schon die Interpretation?

Tonight
Come on, come on collide
Break me to pieces I
I think you’re just like heaven
Why, come on, come on collide
Let’s see what a fire feels like
I bet it’s just like heaven
Just like heaven
Just like heaven

Ein weiterer Ohrwurm: „Eden“. Ähnlich wie in „Cassiopeia“ hat mich hier der Chorus gefangen. Es geht meiner Meinung nach darum, dass auch die Perfektion eines Pardieses langweilig ist. Das merkt sie und damit ist das Leben im Paradies zu Ende, aber das muss nichts Schlechtes heißen. Denn dort ist alles schön, alles gleich. Und ist es das, was einen glücklich macht? Erst Unterschiede machen es doch interessant. Andere sagen es geht um ihren Umzug von Los Angeles nach New York. Der Garten Eden als Analogie zu Los Angeles.

You know if I could change anything, I think I would start with the name
The truth is all those angels started acting the same
And I know there’s no going back now cause
Life in Eden
Life in Eden changed
No way to make the pain play fair
It doesn’t disappear just because you say it isn’t there
So when they ask why’d she go you can say cause
Life in Eden
Life in Eden changed
Life in Eden changed

Gleich danach wird es wieder ruhiger mit „Islands“. Hier gehts darum nach einer beendeten Beziehung zu lernen auf eigenen Füßen zu stehen, wieder zu sich selbst zu finden. Unabhängig. Irgendwie traurig. Durch die Intonation hat es mich fast zum Weinen gebracht.

It’s like I’m standing on the edge with just a telephone wire
Trying to get to you first to say the world’s on fire
Holding my breath until I know you’re alright
Because the water will only rise
When will you realize
You must become an island
You must become an island
You must become an island
And see for yourself that that’s what I am

Fazit:

Für mich das bisher beste Album, das sie herausgebracht hat. Ganz anders als die anderen, dennoch unverwechselbar Sara Baraeilles. Sehr abwechslungsreich, aber immer stimmig. Lohnt auf alle Fälle, mal reinzuhören.

9 von 10 Punkten

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