Musik Review – Katie Meluas „Ketevan“

Katie Melua – „Ketevan“

Musiker: Katie Melua
Titel: Ketevan
Label: Dramatico Entertainment Ltd
Erscheiungsdatum: 12.08.2013
Genre: Pop, Rock, Alternative
Anspieltipps: „Never Felt Less Like Dancing“, „The Love I’m Frightened Of“, „I Never Fall“

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Tracklist

1. Never Felt Less Like Dancing
2. Sailing Ships From Heaven
3. Love Is a Silent Thief
4. Shiver and Shake
5. The Love I’m Frightened Of
6. Where Does the Ocean Go?
7. Idiot School
8. Mad, Mad Men
9. Chase Me
10. I Never Fall
11. I Will Be There

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„Never felt less like dancing,
Never felt more like hiding myself away, Never felt so grey.“

(aus dem Song „Never felt less like dancing“)

Kritik:

Katie Melua hat letztes Jahr ihr mittlerweile sechstes Studioalbum veröffentlicht. Betitelt ist es mit „Ketevan“, ihrem wahren Namen in ihrem Geburtsland Georgien. Und was soll man davon halten? Es ist wieder eine sehr intime, gefühlvolle Platte bei rausgekommen. Mir persönlich gefällt sie von all ihren Alben mit am besten. Sie drückt einfach sehr sensibel ein Gefühl von Sehnsucht aus. Und so ist es einfach schön, sich einzurollen in eine dicke Decke, wenn es draußen regnet und den Tönen dieses Albums zu lauschen. Wie immer sind neben der melodischen Umsetzung auch die Texte wieder einfach nur toll.

1. Never Felt Less Like Dancing (9 von 10 Punkten)

Dieser Titel ist sicherlich ein herrlicher Einstieg in das Album und gleichzeitig einer meiner Lieblingstitel. Traurig und melancholisch singt sie hier über eine verlorene Liebe. Das Gefühl für eine andere verlassen worden zu sin, wird hier schmerzlich umgesetzt. Ein Highlight in Text und Ton.

Never felt less like dancing,
Never felt more like hiding myself away, Never felt so grey.

2. Sailing Ships From Heaven (6 von 10 Punkten)

Auch dieser Titel drückt tiefe Sehnsucht und Melancholie aus. Diesen Titel hab ich zuvor schon von anderen gehört, aber auch diese Interpretation ist schön. Auch hier sehnt sich jemand nach seiner Liebe, die sich in Gefahr befindet. Sie wartet auf die sichere Rückkehr ihres Geliebten.

And she prayed for his soul
And she hoped he was well
Anyway

3. Love Is a Silent Thief (7 von 10 Punkten)

Hier singt sie von der Liebe und wie sie einen auffrisst. Verliebt man sich, dann mit Kopf und Haaren, so dass es einen auffrisst und dennoch will man mehr. Auch dann, wenn es nicht dafür gemacht ist, zu halten. Hier hat Katie Melua auch selbst mitgeschrieben.

Love is a banquet
On which we all feed
Hungry for more
But there’s never enough to eat.

4. Shiver and Shake (8 von 10 Punkten)

Dieser Titel sticht heraus. Hier ist Katie Melua etwas rauher. Man kann sich direkt vorstellen, wie sie ihre Haare schüttelt und dazu tanzt. Etwas positiver und ein bisschen wie Kneipenmusik. Katie Melua hat hier selbst mitgeschrieben.

Swing that hair round and around
Throw your worries to the ground
Now there’s no way you can make a mistake When we’re up all night and we shiver and shake.

5. The Love I’m Frightened Of (9 von 10 Punkten)

Wieder ein absolutes Hightlight. Es geht um das Verlieben. Man kann nicht anders, obwohl es immer riskant ist. Man gibt sich der Liebe hin, obwohl man nicht weiß, wohin es führt und ob man nicht enttäuscht wird. Wundervoll melodisch gesungen. Schöner Refrain.

This is the love I’m frightened of
Doesn’t come with a leaflet that says how to keep it
This is the love that can’t be seen
No detailed instructions or Japanese symbols like you find on the washing machine

6. Where Does the Ocean Go? (6 von 10 Punkten)

Ein eher ruhiger sehnsuchtsvoller Titel, zu dem ich nur leider nicht so richtig Zugang finde. Er thematisiert wieder das Meer ähnlich wie „Sailing Ships From Heaven“. Auch hier hat Katie Melua mitgeschrieben.

Where does the ocean go?
Should I let it take me?
Any second they may wake me
Does anybody know?
Where does the ocean go?

7. Idiot School (6 von 10 Punkten)

Gesungen wird über eine verlorene Chance auf Liebe. Sie war zu dumm, die Chance auf Liebe zu ergreifen. Nun ist sie einsam und traurig.

If there was an idiot school
I would be the top of the class
I know I acted the fool,
I know I fell on my …

8. Mad, Mad Men (6 von 10 Punkten)

Einer der wenigen positiven Lieder dieses Albums. Die Verrückten haben Erfolg. Also sei auch ein wenig verrückt. Hat wieder was von Barmusik.

Mad, mad men
And wild wild women
And crazy girls
It’s always the mad, mad men
And wild wild women who change the world Change the world.

9. Chase Me (7 von 10 Punkten)

Hier hat Katie Melua mitgeschrieben. Dieses Lied ist eher old-stlye. Man kann sich vorstellen wie Katie in einer Bar um einen Mann herumtanzt und versucht ihn zu verführen. Schöne Atmosphere, romantisch.

If you chase me,
I’ll be your firefly.
In the midnight sky, I’ll intoxicate you. Chase me I’ll be yours forever for a day, Chase me or I’ll fly away.

10. I Never Fall (9 von 10 Punkten)

Dieses Lied trägt wieder Katie Meluas Handschrift. Es ist so schwermütig und einfach nur schön. Ein absolutes Highlight. Es handelt vom Verlieben. Es geht nicht ums langsame Verlieben, sondern um das Gefühl von „Head Over Heels“ mit allem, was man hat. Und dann wird man doch wieder enttäuscht und beim nächsten Mal wird man sich wieder verlieben ohne nachzudenken, denn nun nur so geht verlieben.

There’s a certain risk
What can your heart stand? Some things can’t be planned, But if you get to fly,
Landing’s worth the thump
I never fall, I always jump.

11. I Will Be There (8 von 10 Punkten)

Ein toller Refrain, schön getragen von Katie Meluas Stimme. Eine Mutter wird immer da sein. Sie wird uns aufheitern und selbst in Gedanken immer für uns da sein. Schön instrumentiert und gesungen.

And she says:
Don’t ever be lonely
Remember, I’ll always care.
Wherever you may be
Remember I will be there.
Don’t ever be lonely
Remember, I will be there.
I will be there.

Fazit:

Eines der besten Alben des letzten Jahres und auch eines von Katie Meluas besten Alben. Es lohnt sich auf jeden Fall mal reinzuhören. Hier hat man ein eher melancholisches Album, das in sich stimmig ist und einem zum Nachdenken und träumen anregt.

9 von 10 Punkten

5 Gedanken zu „Musik Review – Katie Meluas „Ketevan“

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