Buch Review – Simon Becketts „Stone Bruises“

Simon Becketts „Stone Bruises“

Autor: Simon Beckett
Titel: Stone Bruises
Seiten: 320
Erscheinungsdatum: 30.01.2014
Sprache: englisch
ASIN: B00EKOC3JI (Kindle eBook)

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Klappentext:

Ein abgelegener, heruntergekommener Hof in Südfrankreich. Es ist brütend heiß. Fliegen umschwirren die grunzenden, halbwilden Schweine, die im Dreck nach Futter stöbern. In der baufälligen Scheune liegt der junge Engländer Sean mit einem zerfetzten Fuß. Auf der Flucht vor der Polizei ist er in eine rostige Eisenfalle getreten, aufgestellt von Arnaud, dem Besitzer des Hofs, einem Eigenbrötler, der keine Fremden auf seinem Besitz duldet. Sean darf dennoch bleiben – wenn er mithilft, die maroden alten Wände neu zu mauern. Er nimmt das Angebot an, denn eine Rückkehr nach England kann er nicht riskieren – und auch wegen Arnauds Tochter Mathilde, die ihn so hingebungsvoll pflegt. Aber deren verführerische kleine Schwester ist völlig unberechenbar, ebenso wie der tyrannische Arnaud. Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht, und Sean will es herausfinden. Doch die Arnauds haben ihre Geheimnisse, und der Alte setzt alles daran, dass sie niemals ans Licht kommen …

(deutsche Ausgabe „Der Hof“ Rowolth Verlag)

Cover:

Das Cover zeigt den Hof aus dem Buch. Unter der heißen Sonne Frankreichs liegt er karg in der Landschaft. Vorn sehen wir die Tierfalle, in die Sean tritt. Und damit beginnt die Geschichte. Mir gefallen meist die deutschen Cover besser, aber dieses hier ist ansprechend. Jedoch ist es eher unauffällig. Es sticht nicht gleich ins Auge, wenn man es im Regal sieht.

Kritik:

Der Einstieg in die Geschichte ist hier, nachdem das Verbrechen passiert ist. Wir wissen nicht, was Sean zugestoßen ist und ob er überhaupt etwas verbrochen hat. Dann landet er auf dem Hof. Dort haben alle Potential irgendwas verbrochen zu haben. Da ist die stille umsorgende Mathilde. Da gibt es ihre etwas gestörte Schwester Gretchen. Und zu guter letzt den gewaltbereite Vater. Die Konstellation sowie die Stimmung auf dem Hof schaffeneine düstere Atmosphere. Aus irgendeinem Grund will ihn Mathilde nicht so recht vom Hof lassen. Warum? Und warum sind die Dorfbewohner so aggressiv gegenüber dem Hof eingestellt? Das alles wird Sean im Laufe der Geschichte erfahren.

Durch Rückblenden nach London erfahren wir auch, was Sean zugestoßen ist und wovor er davon rennt.

Ich kenne von Simon Beckett nur die David Hunter Reihe. Dieser Roman ist anders als die anderen Becketts. Es „passiert“ lange nichts im Sinne eines Thrillers. Doch dennoch entsteht eine spannende Stimmung, wo man hinter jedem Baum oder jeder Statue etwas vermutet. Man will immer weiter lesen, um heraus zu finden, was los ist. Also ein echter Pageturner.

Nur war ich vom Ende etwas enttäuscht. Ich hatte was anderes erhofft/erwartet nach dem Spannungsaufbau. Genug Thriller ist da dann zwar schon, aber es ist eben doch recht simpel. Ich hatte mir wohl ein größeres Geheimnis erwartet.

Die englische Sprache Becketts ist gut verständlich. Auch sein Stil ist geradlinig und strukturiert. Lässt sich also flüssig weglesen.

Fazit:

Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben. Die Stimmung ist düster und man kann das Buch kaum weglegen! Doch wie ich schon beim Lesen befürchtet habe, ist das Ende etwas enttäuschend. Mal ein anderer Beckett.

7 von 10 Punkten

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