Buch Review Sebastian Fitzeks „Noah“

Sebastian Fitzeks „Noah“

Autor: Sebastian Fitzek
Titel: Noah
Seiten: 561
Erscheinungsdatum: 29.12.2013
Sprache: deutsch
ASIN: B00FA1YK4G (Kindle eBook)

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„Der Pessimismus im Kopf schließt den Optimismus des Wollens nicht aus.“

„Wer glaubt, dass die Wirtschaft auf Dauer wachsen kann, ist entweder verrückt oder Volkswirt.“

Klappentext:

Er weiß nicht, wie er heißt. Er hat keine Ahnung, wo er herkommt. Er kann sich nicht erinnern, wie er nach Berlin kam, und seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah, weil dieser Name tätowiert auf der Innenseite seiner Handfläche steht. Noahs Suche nach seiner Herkunft wird zu einer Tour de force. Für ihn und die gesamte Menschheit. Denn er ist das wesentliche Element in einer Verschwörung, die das Leben aller Menschen auf dem Planeten gefährdet und schon zehntausende Opfer gefunden hat.

(deutsche Ausgabe „Noah“ Bastei Lübbe Verlag)

Kritik:

Cover: Abgebildet ist das Tattoo, dass der Protagonist auf seine Hand tätoviert hat und das ihm schließlich seinen Namen gibt. Irgendwie ist es simpel, nicht sehr aufdringlich und dabei irgendwie interessant. Letzlich ist es ein typisches Thriller-Cover und passt sich in die Fitzek-Reihe gut ein.

Handlung: Wir begleiten Noah, der an Amnesie leidet, nachdem er eine Schusswunde erlitten hat. Langsam wird der Grund dafür gelüftet. Das führt uns zu einer fanatischen Gruppe, die mit einem Virus die Überbevölkerung in Griff bekommen will. Das kommt dir bekannt vor? Ja, dieses Thema wurde aktuell auch von Dan Brown aufgegriffen. Auch Fitzeks Roman kommt mit einer innovativen, beängstigend möglichen Lösungsmöglichkeit. Fitzek vermag es einen zu fesseln, während sich die grausame Idee langsam aufzeigt. Man stellt sich selbst die Frage: Kann man das Problem nicht auch anders in Griff kriegen? Aber es ist doch durchaus was Wahres an der Tatsache, das wir unsere Resourcen verbrauchen ohne an die Zukunft zu denken. Die Umsetzung hat mich in diesem Roman überzeugt. Zum Schluss war die Erklärung/Auflösung der Geschehnisse  über 150 Seiten lang. Dennoch haben sie sich nur so weg gelesen.  

Charaktere: Hauptfigur ist Noah, der unter Amnesie leidet. Zwei verschiedene Gruppierungen scheinen ihm nach dem Leben zu trachten. Und er stellt erstaunt fest, dass er diesen Berufsattentätern erstaunlich ebenbürtig ist. Was versteckt sich dahinter?

Auf seiner Suche nach den Hintergründen und sich selbst begleitet ihn ein Obdachloser, Oscar. Dieser hat einige Verschwörungstheorien auf Lager. Wieviel Glauben kann Noah diesen schenken? Oscar ist sympathisch und irgendwie kautzig, aber auch irgendwie mysteriös. Den könnte ich mir in einer Verfilmung herrlich vorstellen.

Schließlich haben wir noch Celine, die Reportein, die gerade erfahren hat, dass ihr 12 Wochen alter Fötus möglicherweis das Down-Syndrom hat. Stark, gleichzeitig verletzlich und recht hübsch.

Fazit:

Dies war meine erster Fitzek und ich war positiv überrascht. Ich hatte zuvor schon „Inferno“ von Dan Brown gelesen, was ein ähnliches Thema behandelt. Insgesamt hat mir Fitzeks Umsetzung um einiges besser gefallen. Und es wird nicht der letzte Fitzek sein, den ich lese. Eine Leseempfehlung nicht nur für Thriller-Fans

8 von 10 Punkten

Ein Gedanke zu „Buch Review Sebastian Fitzeks „Noah“

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