Buch Review Scott Westerfelds „Extras“

Scott Westerfelds „Extras“

Autor: Scott Westerfeld
Titel: Extras
Serie: The Uglies, Teil 4 von 4
Seiten: 417
Erscheinungsdatum: 02.10.2007
Sprache: englisch
ASIN: 9781416951179 (Hardcover)

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„Let me get this stright, Aya-Chan. You want me, a person who can’t lie, to lie about the fact that I can’t lie?“

„Dying is one of those things that can’t be fixed. Not by talking about it, not with all the brain surge in the world..“

Klappentext:

Es ist nur wenige Jahre her, dass die Rebellin Tally das Special-Regime gestürzt hat. Ohne die festgelegten Rollen und strikten Regeln jener Zeit erlebt die Menschheit eine kulturelle Renaissance: „Tech-Köpfe“ tragen die neuesten High-Tech-Geräte zur Schau, „Kicker“ verbreiten Klatsch und Modetrends, „Opi-Affen“ sind süchtig nach extremer plastischer Chirurgie. Und all das wird von unzähligen Kameras überall und jederzeit aufgezeichnet. Die Welt ist zu einer überdimensionalen Version von „Popstars“ geworden. Wer die meiste Aufmerksamkeit erregt, erhält auch die meisten Stimmen. Popularität bedeutet alles. Aya Fuse ist 15, und als wäre das nicht ätzend genug, rangiert sie auf der Popularitäts-Skala gerade mal auf Platz 451396. Das heißt, sie ist ein absoluter Niemand. Eine Extra. Ihre einzige Chance, „Extra-Land“ zu entkommen, besteht darin, eine richtig gute Story aufzuspüren und ins Netz zu stellen – etwas Durchgeknalltes und noch nie da Gewesenes.
Als Aya eine Gruppe von Mädchen beobachtet, die nachts die verrücktesten Streiche durchziehen, glaubt sie ihre Chance gefunden zu haben. Aber die „Schlauen Mädchen“ verbergen etwas – eine unglaubliche Entdeckung, die das Gesicht der schönen neuen Welt für immer verändern könnte. Wenn Aya diese Geschichte im Netz loskickt, dann wird sie mit einem Schlag hineinkatapultiert werden in die Welt der Stars, der Berühmtheiten … und der unberechenbaren Gefahren. In eine Welt, auf die sie niemand vorbereitet hat …

(deutsche Ausgabe „Extras“ Carlsen Verlag)

Kritik:

Cover: Das Cover passt sich gut ein in die Serie. Wenn man es gelesen hat, passt es noch besser, da die Frau asiatische Züge aufweist und dieser Band ja in Japan spielen soll. Es ist nicht super besonders, aber eben nett in der Reihe.

Handlung: Erst nach einigen Seiten ist mir aufgefallen, dass wir uns hier in einem anderen Land befinden – in Japan. Wir verfolgen Aya in einem Umfeld, wo es nur um Ruhm geht. Ein bisschen so wie heute im Fernsehen, wo scheinbar alle Teenager nur noch Topmodell oder Popstar werden wollen. Das Thema fand ich daher ganz gut und aktuell. Aya findet dann ein geheimes Versteck in einem Berg und vermutet dahinter einen Angriff auf ihre Stadt/ die Welt. Eine Suche nach den Verantwortlichen beginnt und offenbart Unerwartetes. Es kommt zum Schluss zu einer Auflösung, die ich so nicht erwartet habe, die allerdings etwas schnell abgehandelt wurde. Der Aufbau zum Höhepunkt bzw. zur Auflösung hin, war manchmal etwas langatmig.

Auch in die Sprache bin ich dies Mal nicht mehr so rein gekommen. „Happy-making“ und schlimmere komische Formulierungen. Wirkte manchmal wie für Vorschulkinder. Da mir aber die anderen drei Teile gut gefallen haben, musste ich auch diesen lesen. Insgesamt gefällt er mir aber am wenigsten.

Charaktere: Aya Fuse hat nur ein Ziel: berühmt werden. Dafür sucht sie die Story ihres Lebens. Die findet sie auch und kommt dabei ins Zweifeln. Ihre Einstellung ändert sich ein wenig. Allerdings wirkt sie auf mich meist sehr naiv und kindisch. Das bleibt bis zum Schluss so bestehen, so dass sie mehr niedlich als wirklich sympathisch auf mich wirkt.

Sie lernt Frizz kennen, einen Prominenten, der durch eine Hirn-OP nur die Wahrheit sagen kann. Er bleibt auf mich etwas blass. Auch dieser Chrakater konnte mich nicht ganz überzeugen.

Zum Ende des Buches hin kommen auch Tally und David wieder vor. Doch die Zeit mit ihnen ist zu kurz, als dass es das noch rausreißen hätte können.

Fazit:

Das neue Szenario hätte es nicht noch gebraucht. Nach den drei Teilen hätte auch einfach Schluss sein können. Mich hat dieses Buch nicht überzeugen können. Nur etwas für Leute, die die Reihe gelesen haben und sie noch zu Ende bringen wollen. Theoretisch kann man diesen Band auch lesen ohne die anderen vorher geösen zu haben, denn es wird anfangs alles noch mal erklärt. Doch da gibt es auch schönere Leserlebnisse.

5 von 10 Punkten

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