Buch Review Mark Helprins „Winter’s Tale“

Mark Helprins „Winter’s Tale“

Autor: Mark Helprin
Titel: Winter’s Tale
Seiten: 768
Erscheinungsdatum: 20.09.1983
Sprache: englisch
ASIN: B007XA3KUM (Kindle eBook)

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„He moved like a dancer, which is not surprising; a horse is a beautiful animal, but it is perhaps most remarkable because it moves as if it always hears music.“

„All rivers run full to the sea; those who are apart are brought together; the lost ones are redeemed; the dead come back to life; the perfectly blue days that have begun and ended in golden dimness continue, immobile and accessible; and, when all is perceived in such a way as to obviate time, justice becomes apparent not as something that will be, but something that is.“

Klappentext:

New York, ausgehendes 19. Jahrhundert: Der Waisenjunge Peter Lake schlägt sich mit Diebstählen durch. Auf seinen Streifzügen durch die von Verfall und Verbrechen gezeichnete Stadt wird er von einem geheimnisvollen weißen Hengst begleitet, der ihm auf der Flucht vor einer Gangstermeute das Leben rettet. Als Peter in eine festungsgleiche Villa an der Upper West Side einbricht, begegnet er Beverly. Zwischen den beiden jungen Menschen entspinnt sich eine magische Liebesgeschichte …

(deutsche Ausgabe „Wintermärchen“ Goldman Verlag)

Kritik:

Cover: Ein Liebespaar vor der Skyline einer Stadt, New York. Im Hintergrund ein helles Licht. Es ist Nacht und der Himmel dunkelblau ohne Sterne. Also was erwarte ich: eine Lovestory.

Handlung: Vielleicht hatte ich die falschen Erwartungen, vielleicht habe ich die Botschaft des Buches nicht verstanden, aber ich bin nie in dieses Buch hinein gekommen. Über hunderten von Seiten werden mir Charaktere vorgestellt. Dies geschieht in wunderschoner Sprache, das muss man dem Autor lassen. Doch ich konnte zu keinem Zeitpunkt einen roten Faden erkennen. Wo ist Peter Lake und wo ist Beverly? War uns nicht eine Liebesgeschichte versprochen? Doch über den Großteil des Buches sind die zwei nicht vorhanden. Und die anderen Charaktere, die sich verlieben, tun dies, weil der Autor das jetzt so will, so scheint es. Ich hab da jedenfalls keine Romantik gespürt.

Magisches? Ja magisches gab es viel. Vieles, was man nicht mit Physik erklären kann. Doch eine megische Liebe? Nein. Ein Märchen? Nein. Für mich war es einschläfernd und super anstrengend zu lesen.

Charaktere: Die Figuren werden ausgiebig vorgestellt mit ihrer Vergangenheit und ihren Charakteristika und dennoch bleiben sie mir fremd. Ich fühle nicht mit einer einzigen wirklich mit. Hardesty und Virginia waren mir etwas symathisch. Doch das gab sich im Laufe des Buches auch mehr und mehr.

Fazit:

Ich gebe zu, dass ich eine Botschaft in diesem Buch nicht lesen konnte. Ich hatte eine magische Liebesgeschichte erwartet (wie auf dem Klappentext versprochen), doch nur eine Aneinanderreihung von seitenübergreifenden Beschreibungen bekommen. Mit toller Sprache zwar, aber ohne eine wirkliche Geschichte. Leider war das Buch nichts für mich und nur enttäuschend.

4 von 10 Punkten

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