Buch Review Graeme Simsions „The Rosie Project“ – Ein kleiner Schatz für Herz

Graeme Simsion – „The Rosie Project“

Autor: Graeme Simsion
Titel: The Rosie Project
Reihe: Don Tillman, Teil 1 von 2
Seiten: 305
Erscheinungsdatum: 11.04.2013
Sprache: englisch
ASIN: B00B2FLDRQ (eBook)
Amazon-Link: „The Rosie Project“

 

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„As I completed dinner preparation, Rosie set the table—not the conventional dining table in the living room, but a makeshift table on the balcony, created by taking a whiteboard from the kitchen wall and placing it on top of the two big plant pots, from which the dead plants had been removed. A white sheet from the linen cupboard had been added in the role of tablecloth. Silver cutlery—a housewarming gift from my parents that had never been used—and the decorative wineglasses were on the table. She was destroying my apartment!“

„Fault! Asperger’s isn’t a fault. It’s a variant. It’s potentially a major advantage. Asperger’s syndrome is associated with organization, focus, innovative thinking, and rational detachment.“

Klappentext:

Don Tillman will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau-Projekt: Mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist. Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik.

(aus der deutschen Ausgabe „Das Rosie Projekt“ Fischer Verlag)

Eigene Meinung:

Cover: Wirkt fröhlich und positiv. Durch den Lobster gibt es auch eine Verbindung zum Inhalt, einem köstlich komischen Moment zwischen Rosie und Don. Hat mich gleich angesprochen und war ein Grund zum Kaufen.

Inhalt/Geschichte: Im Prinzip ist es eine unkonventionelle Liebesgeschichte. Und ein kleiner Kriminalroman. Denn zum Einen haben wir da natürlich die Mission Ehefrau, die nebenbei läuft und in die Rosie so gar nicht passen will :-). Dabei kommt es zu allerlei skurilen und komischen Begebenheiten, wenn sich Rosie und Don näher kommen. Und zum Anderen haben wir die Mission Vater, in der Don versucht Rosies leiblichen Vater zu finden. Man rätselt die ganze Zeit mit, wer es denn sein könnte. Ich fand es dabei mal komisch, mal emotional. Ich hab gelacht und geweint. Und ist es nicht das, was ein gutes Buch ausmacht? Im Mittelteil hatte es dann etwas nachgelassen, um am Ende noch einmal voll aufzudrehen. Ein wunderbares Buch, das so richtig gut in die Sommerlaune passt.

Charaktere: Hier haben wir eine ganze Schatztruhe an sympathischen Charakteren. Allen voran ist da natürlich Don Tillmann zu nennen. Ein wunderbar verschrobener Kautz, der selbst nicht merkt, dass er autistisch ist. Einfach herrlich skuril sind manchmal seine Macken. Obwohl er nicht oder nur wenig in der Lage ist Gefühle zu haben/zu interpretieren, steckt dennoch  so viel Herz in ihm.

Und dann haben wir da Rosie. Eine Frau, die überhaupt nicht in sein Bild seiner Traumfrau passt und trotzdem sein Leben und seine Gefühlswelt wie ein Wirbelwind auf den Kopf stellt. Auch sie hat so viel Wärme und Mitgefühl in sich. Unbedarft und gleichzeitig vernünftig, holt sie Don aus seinem kleinen Käfig heraus.

Stil/Gliederung: Die Sprache ist angenehm und nicht zu anspruchsvoll. Die Kapitel sind kurz gehalten, so dass das Buch relativ schnell zu lesen ist.

Fazit:

Ich hab es von der ersten Seite an geliebt. Es war positiv, skuril, komisch und herzergreifend. Die Charaktere muss man einfach nur lieben. Für mich ist dieses Buch trotz seiner kleinen Schwäche im Mittelteil ein Schatz fürs Herz und ein absolutes Lesemuss. Bin gespannt, ob die Fortsetzung in Form von „The Rosie Effect“ daran anknüpfen kann. Ich werds auf jeden Fall gleich nach Veröffentlichung lesen :-).

Autor:

Graeme Simsion

– geb. 1956 in Neuseeland
– IT-Berater
– lebt in Melbourne
– verheiratet, zwei Kinder
– weitere Werke:
The Rosie Effect (erscheint 09/2014)–> Fortsetzung von „The Rosie Project“

9 von 10 Punkten

Ein Gedanke zu „Buch Review Graeme Simsions „The Rosie Project“ – Ein kleiner Schatz für Herz

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