Buch Review Graeme Simsions „The Rosie Effect“ – Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr

Graeme Simsion – „The Rosie Effect“

Autor: Graeme Simsion
Titel: The Rosie Effect
Reihe: Don Tillman, Teil 2 von 2
Seiten: 418
Erscheinungsdatum: 25.09.2014
Sprache: englisch
ASIN: B00J9038CO (eBook)
Amazon-Link: „The Rosie Effect“

Teil 1: The Rosie Project

 

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„I thought you were happy about having a baby.’ I was happy in the way that I would be happy if the captain of an aircraft in which I was travelling announced that he had succeeded in restarting one engine after both had failed. Pleased that I would now probably survive, but shocked that the situation had arisen in the first place, and expecting a thorough investigation into the circumstances.“

„o the world’s most perfect woman.’ It was lucky my father was not present. Perfect is an absolute that cannot be modified, like unique or pregnant. My love for Rosie was so powerful that it had caused my brain to make a grammatical error.“

Klappentext:

Don Tillman and Rosie Jarman are now married and living in New York. Don has been teaching while Rosie completes her second year at Columbia Medical School. Just as Don is about to announce that Gene, his philandering best friend from Australia, is coming to stay, Rosie drops a bombshell: she’s pregnant.

In true Tillman style, Don instantly becomes an expert on all things obstetric. But in between immersing himself in a new research study on parenting and implementing the Standardised Meal System (pregnancy version), Don’s old weaknesses resurface. And while he strives to get the technicalities right, he gets the emotions all wrong, and risks losing Rosie when she needs him most.

(aus der deutschen Ausgabe „The Rosie Effect“ Penguin)

Eigene Meinung:

Cover: Passt gut zum ersten Teil vom gleichen Verlag. Was der Apfel soll, ist mir allerdings nicht ganz klar. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm? Naja, ist auch nicht so wichtig. Doch ein inhaltlicher Bezug ist halt immer schön.

Inhalt/Geschichte: Rosie ist schwanger. Und wie Don damit umgeht und sich auf seine Rolle als Vater vorbereitet, darum geht es im Großen und Ganzen. Dabei kommt es erneut zu einigen urkomischen und skurilen Szenen, die durch Dons wahnwitzigen Charakter verursacht werden. Für mich war das nie langweilig, wenn auch nicht mehr so originell und frisch wie im ersten Teil.

Charaktere: Don, ich sage nur Don Tillman. Der ist einfach in seiner Art unverwechselbar und das Niveau kann Simsion auch in diesem Teil halten. Es ist einfach herrlich in seine Gedankenwelt einzutauchen, analytisch und logisch bis zuletzt. Und wie er dabei fast naiv in die skurilsten und gleichzeitig wahnwitzigsten Szenerien kommt. Ich sage nur „Spielplatz-Vorfall“ und „Terrorist-Vorfall“. Einfach herrlich. Da kann man auch nicht ein Zitat herausnehmen. Da muss man schon die ganze Szene lesen.

Nur Rosie kommt sehr schlecht weg in diesem Teil. Sie enttäuscht leider im Umgang mit der Schwangerschaft und Don. Zwischen den beiden wird es haarig und man hat ständig Angst, das der Autor unser doch so geliebtes Pärchen zerstört. Für mich hat er das nicht ganz geschafft, weil ich Don einfach zu sehr liebe :-), aber ich kann verstehen, wenn einige sehr enttäuscht sind von dieser Fortsetzung.

Stil/Gliederung: Wie schon im Vorgänger liest sich das Buch flüssig weg und ist aus der Sicht von Don gschrieben einfach nur herrlich zu lesen.

Fazit:

Stilistisch bleibt das Buch weiterhin etwas Besonderes. Don ist wie im Vorgänger einfach nur zum Knuddeln. Ich habe viel gelacht, aber eben auch viel gebangt. Dass Rosie so reagiert, fand ich auch enttäuschend, aber für mich überwiegt die Freude an Don :-). In Rückschau hätte es dieses Buch aber nicht gebraucht. Der erste Teil war eigentlich perfekt und hatte doch ein befriedigendes Ende.

Autor:

Graeme Simsion

– geb. 1956 in Neuseeland
– IT-Berater
– lebt in Melbourne
– verheiratet, zwei Kinder
– weitere Werke:
The Rosie Project (Teil 1 dieses Duos)

7 von 10 Punkten

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