Buch Review Morgan Matsons „Since You’ve Been Gone“ – Sommerroman

  Morgan Matson- „Since You’ve Been Gone“

Autor: Morgan Matson
Titel: Since You’ve Been Gone
Seiten: 465
Erscheinungsdatum: 06.05.2014
Sprache: englisch
ASIN: B00FNVSUBC (Kindle eBook)
Amazon-Link: Since You’ve Been Gone

 

 

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„Real friends are the ones you can count on no matter what.
The ones who go into the forest to find you and bring you home.
And real friends never have to tell you that they’re your friends.“

„As we stepped inside, I waited for it to get strange, now that I could see him clearly again—his brown eyes, his reddish hair, his freckles. But it didn’t. And I didn’t understand why until I’d gotten back into the car and Frank had waved at me from the door and I’d turned in the direction of home. It seemed that somewhere between the arguments about the merits of ninja movies, he’d stopped being Frank Porter, class president, unknowable person. He’d stopped being a stranger, a guy, someone I didn’t know how to talk to.  That night, in the darkness, sharing our secrets and favorite pizza-topping preferences, he’d moved closer to just being Frank—maybe, possibly, even my friend.“

Klappentext:

Emily kann es nicht glauben: Ihre beste Freundin Sloane ist verschwunden, einfach so. Keine Erklärung, kein Abschied, nichts. Das einzige Lebenszeichen, das Emily ein paar Tage später erhält, ist ein Brief mit einer merkwürdigen Liste, eine To-do-Liste wie es scheint. Soll Emily sich damit die Zeit bis zu Sloanes Rückkehr vertreiben? Da es das Einzige ist, was ihr von Sloane bleibt, macht sie sich daran, die Dinge auf der Liste abzuarbeiten. Äpfel pflücken in der Nacht? Kein Problem. Tanzen bis zum Morgengrauen? Klar, warum nicht. Einen Fremden küssen? Nacktbaden? Moment mal … Schnell wird Emily klar, dass Sloanes Liste sie ganz schön herausfordert. Doch als ihr unerwartet der gut aussehende Frank zu Hilfe kommt, steht ein unvergesslicher Sommer bevor …

(aus der deutschen Ausgabe „Dreizehn Wünsche für einen Sommer“ cbj Verlag)

Eigene Meinung:

Cover: Hier haben wir einmal ein sehr passendes Cover. Man sieht Emily und Sloane in ihren guten Tagen Eis essen. Sommerlich leichtes Feeling kommt rüber. Das Cover kann Inhalt und Atmosphäre des Buches gut einfangen.

Inhalt/Geschichte: Nachdem ich von ihrem Debüt nicht ganz überzeugt war, aber immer noch gut unterhalten gefühlt habe, hab ich erneut ein Buch von Morgan Matson zur Hand genommen. Und was soll ich sagen? Es war leider ähnlich durchschnittlich. Die Geschichte kommt ins Rollen durch das Verschwinden von Sloane, Emilys bester Freundin. Als sie dann eine Liste findet, die ihre Freundin für sie erstellt hat, begleiten wir Emily auf der Suche nach sich selbst. Dabei reift Emily im Laufe des Buches immer mehr zu eine selbstbewussten jungen Frau, lernt neue Freunde kennen und findet ihre Unabhängigkeit. Doch um diese Wandlung deutlich zu machen, starten wir in das Buch mit einer überaus „grauen Maus“. Womit wir schon bei den Charakteren wären. Das ganze Buch über wird nun gerätselt, was wohl mit Sloane passiert sein könnte, die Auflösung ist dann leider einfach. Das Ende war ein bisschen enttäuschend.

Charaktere: Emily ist die Hauptfigur, der wir die ganze Zeit folgen. Sie reift von der „grauen Maus“ zur selbstbewussten jungen Frau. Doch da liegt das Problem. Zu extrem sind die Ausgangssituaion und das Ergebnis. Man fragt sich die ganze Zeit, wieso sie eine so selbstbewusste Freundin wie Sloane hatte. Sie hat sich ja fast schon hinter ihr versteckt und nur durch sie gelebt, durch ihre Taten und ihre Erzählungen. Somit wusste sie gar nicht, wer sie selbst eigentlich noch war. Daher hab ich nicht richtig verstanden, was an einer solchen Freundschaft so toll ist. Ihre Entwicklung war dann positiv mitanzusehen, so dass das Buch dann zur Mitte hin besser wurde.

Beim Abarbeiten der Liste lernt sie Frank kennen. Der war mir richtig sympathisch und mal ein nicht ganz so typischer Loveinterest. Klassensprecher, Streber, rothaarig. Die Interaktionen zwischen ihm und Emily war meist erfrischend und herzerwärmend.

Stil/Gliederung: Die Kapitel waren anfangs etwas lang, wurden im Verlauf aber immer kürzer. Der sprachliche Stil war wieder angenehm und flüssig zu lesen.

Fazit:

Auch dieses Buch von Morgan Watson hat mich unterhalten, war leicht und beschwingt. Ein richtiges Sommerbuch. Doch so richtig toll fand ich auch dieses nicht, eher durchschnittlich. Doch auch „Second Chance Summer“ werde ich wohl noch lesen, denn mir gefällt ihr sprachlicher Stil und man sieht ihr Potential.

Autor:

Morgan Matson

– geb. 1981 in den USA, lebte in New York
– studierte Schreiben für junge Leser an der New School in New York
– lebt zur Zeit in Los Angeles
– arbeitet derzeit an ihrem vierten Buch (erscheint 2016)
– weitere Werke:
Second Chance Summer

Amy and Roger’s Epic Detour


6 von 10 Punkten

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