Buch Review Jojo Moyes‘ „The One Plus One“ – Gefühls-Karussell

    Jojo Moyes – „The One Plus One“

Autor: Jojo Moyes
Titel: The One Plus One
Seiten: 518
Erscheinungsdatum: 27.02.2014
Sprache: englisch
ASIN: B00EXYFD7O (Kindle eBook)
Amazon-Link: The One Plus One

 

 

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„Because she knew that something happened to you when your mother didn’t hold you close, or tell you all the time that you were the best thing ever, or even notice when you were home: a little part of you sealed over. You didn’t need her. You didn’t need anyone. And, without even knowing you were doing it, you waited. You waited for anyone who got close to you to see something they didn’t like in you, something they hadn’t seen initially, and to grow cold and disappear, like so much sea mist, too. Because there had to be something wrong, didn’t there, if even your own mother didn’t really love you? It was why she hadn’t been devastated when Marty left. Why would she be? He couldn’t hurt her. The only thing Jess really cared about was those two children, and letting them know they were okay by her. Because even if the whole world was throwing rocks at you, if you still had your mother or father at your back, you’d be okay. Some deep-rooted part of you would know you were loved. That you deserved to be loved. Jess hadn’t done much to be proud of in her life, but the thing she was most proud of was that Tanzie knew it. Strange little bean that she was, Jess knew she knew it. She was still working on Nicky.“

„Real friends were the kind where you pick up where you’d left off, whether it be a week since you’d seen each other or two years.“

Klappentext:

Einmal angenommen …

… dein Mann hat sich aus dem Staub gemacht. Du schaffst es kaum, deine Familie über Wasser zu halten. Deine hochbegabte Tochter bekommt eine einmalige Chance. Und du bist zu arm, um ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Plötzlich liegt da ein Bündel Geldscheine. Du weißt, dass es falsch ist. Aber auf einen Schlag wäre dein Leben so viel einfacher …

Und einmal angenommen, du strandest mitten in der Nacht mit deinen Kindern am Straßenrand – und genau der Mann, dem das Geld gehört, bietet an, euch mitzunehmen. Würdest du einsteigen? Würdest du ihm irgendwann während eures verrückten Roadtrips gestehen, was du getan hast?

Und kann das gutgehen, wenn du dich ausgerechnet in diesen Mann verliebst?

(aus der deutsch Ausgabe „Weit weg und ganz nah“ Rowohlt)

Eigene Meinung:

Cover: Einfach, minimalistisch, zurück genommen. Ansprechend.

Inhalt/Geschichte:  Wie in dem Genre nicht anders zu erwarten war, begeben wir uns auf eine emotionale Karussellfahrt. Dabei starten wir zunächst angespannt und ängstlich: wird es Jess schaffen, Tenzie auf die Privatschule zu schaffen? Auf dem Road-Trip lachen wir. Später kommen ganz viel Tränen, Tränen der Freunde und der Verzweiflung. Es gibt einfach viele ganz emotionale, schöne und traurige, liebevolle und verzweifelte Momente. Ich fand es sehr unterhaltsam, ein echter Pageturner mit einigen kleinen Cliffhangern, die mich nachts zur Verzweiflung getrieben haben, weil ich nicht weiterlesen konnte. Denn kann man mit einem Happy wirklich rechnen?

Charaktere: Die Charaktere sind die Stärke dieses Buches, denn sie sind durch die Bank weg sympathisch und authentisch. Da haben wir die für immer optimistische, anpackende Jess. Dann ihre Tochter Tanzie, die mathematisch begabt ist und eher schüchtern und in sich gekehrt, aber auf ihre Art liebenswert. Nicht zuletzt Jess‘ Stiefsohn, Nicky, der seinen Platz in der Welt erst noch finden muss. Die Chemie stimmt einfach und man muss sie einfach lieb haben.

Außerdem gibt es natürlich den männlichen Hauptcharakter, Ed. Der macht wohl die größte Wandlung im Buch durch. Von ihm sehen wir schließlich erst im Laufe des Buches, das er einen ganz lieben Kern hat. Neben dem Äußeren und Oberflächlichen, das wir zunächst kennen lernen. 

Stil/Gliederung: In der dritten Person aus verschiedenen Charaktersichten erzählt. Kapitelweise wechselt die Perspektive. Dass sie dabei nicht in der Ich-Form, sondern in der dritten Person bleibt, fand ich manchmal etwas irritierend. Ansonsten ist es wie immer bei Jo-Jo Moyes ein angenehmer Schreibstil, der sich schnell und flüssig lesen lässt.

Fazit:

Absolut empfehlenswert, vor allem natürlich für Frauen, die Romantik lieben. Mir hat es besser gefallen als „Me Before You“ (Ein ganzes halbes Jahr), es war für mich irgendwie authentischer. Hiermit hat Jo-Jo Moyes mich jedenfalls überzeugt, auch weiterhin Bücher von ihr zu lesen. „The Girl You Left Behind“ liegt ja auch noch auf meinem SUB.

Autor:

 Jojo Moyes

– geboren am 4. August 1969 in London, England
– ist eine britische Journalistin und Schriftstellerin
– studierte zunächst Soziologie an der London University
– dank eines Stipendiums studierte sie dann noch Journalismus an der City University London
– 2002 Debut mit „Die Frauen von Kilcarrion“
– verheiratet, drei Kinder
– lebt seit 2000 in Saffron Walden, in Essex, auf einem kleinen Gehöft
– weitere Werke:
„Me Before You“ (Ein ganzes halbes Jahr)
„The Last Letter From Your Lover“ (Eine Handvoll Worte)
„The Girl You Left Behind“

 

8 von 10 Punkten

2 Gedanken zu „Buch Review Jojo Moyes‘ „The One Plus One“ – Gefühls-Karussell

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