Buch Review C.J. Daughertys „Night School: Der den Zweifel sät“ (#2 Night School) – Nervig, unrealistisch und laaaangweilig

C.J. Daughertys „Night School: Der den Zweifel sät“

Autor: C.J. Daugherty
Titel: Night School: Der den Zweifel sät
Originaltitel: Night School
Reihe: Night School, Teil 2 von 5
Seiten: 422
Erscheinungsdatum: 19.02.2013
Sprache: deutsch
Altersfreigabe: ab 13 Jahren
ISBN: B008RMDA3C (Kindle eBook)
Amazon-Link: Night School: Der den Zweifel sät

Teil 1: Night School: Du darfst keinem trauen

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“Das Leben ist voller Schmerz, Allie, deshalb gewöhnst du dich am besten jetzt schon daran. Denn er vergeht nicht, er häuft sich an, wie Schnee.”

“Du musst in der Lage sein, das, was du in einem Menschen sehen willst, zu trennen von dem, was dieser Mensch wirklich ist. Selbst wenn du ihn liebst.”

Klappentext:

Zwar kann Allie ihren Verfolgern, die der undurchsichtige Nathaniel in London auf sie angesetzt hat, ganz knapp entkommen, doch auch zurück auf Cimmeria ist sie noch lange nicht außer Gefahr. Im Gegenteil, denn eine unsichtbare Bedrohung scheint beständig über ihr zu schweben. Irgendwer trachtet ihr nach dem Leben. Allie gerät ins Zweifeln – wer ist Freund, wer Feind?
Auch die Tatsache, dass sie endlich in die geheime NIGHT SCHOOL aufgenommen wird, macht die Sache nicht besser. Hinzu kommt, dass die Anforderungen der NIGHT SCHOOL sie fast an ihre Grenzen bringen. Das harte Training, bei dem Allie unter anderem in Selbstverteidigung ausgebildet wird, treibt sie nicht nur bis zur völligen körperlichen Erschöpfung, sondern führt auch dazu, dass sie Sylvain wieder näherkommt. Sehr zum Missfallen Carters.
Doch noch bevor Allie sich über ihre Gefühle wirklich klar werden kann, meldet sich plötzlich ihr Bruder Christopher und bittet sie um ein geheimes Treffen. Allie weiß, dass ihr keine Wahl bleibt, wenn sie hinter die mysteriösen Geschehnisse kommen will. Obwohl ihr bewusst ist, wie gefährlich die Unternehmung zu werden droht, lässt sie sich darauf ein. Eine folgenschwere Entscheidung, denn Christopher warnt sie ausdrücklich vor der NIGHT SCHOOL und Allie wird nun endgültig klar, dass ihre Gegner mit aller Macht ihr Ziel verfolgen.

(deutsche Ausgabe „Night School: Du darfst keinem trauen“ Oetinger Verlag)

Eigene Meinung:

Cover: Im Prinzip ähnlich dem Vorgänger. nur eine andere Farbe. Dezent. Gefällt mir.

Inhalt/Geschichte: Ich kann nicht ganz nachvollziehen, wie dieses Buch so viele gute Bewertungen bekommen konnte. Auch schon beim Vorgänger war ich nicht wirklich begeistert. Und auch hier wirkt alles noch immer so hölzern. Der Plot erscheint sehr unrealistisch für eine Schule und Teenager. Sicherlich ist es Fiction, aber es kommen ja eigentlich keine Fantasyelemente vor. Die Charaktere sollen „normale“ Teenager sein, die elitär ausgebildet werden und sich in geheimnisvollen Gruppierungen organisieren, um ähnlich Scientology die Gesellschaft zu durchwandern. Das alles scheint sehr weit hergeholt und teilweise auch etwas brutal für einen Jugendroman. Außerdem fand ich es oftmals wenig spannend. Das kann an dem gewöhnungsbedürftigen Schreibstil mit hölzernen Dialogen liegen oder daran, dass ich fast ausschließlich das Hörbuch gehört habe. Aber ich musste mich immer wieder zwingen, in die Welt einzutauchen, was dann auch den Lesefluss deutlich gestört hat.

Charaktere: Arggggg. Mich treiben Dreiecksbeziehungen in den Wahnsinn. Ja Waaahhhhnsiiin! Und dieses Beziehungsdreieck ist hier besondern unglücklich geworden. Sylvain hin, Sylvain her. Oder doch Carter. Ich wollte Allie manchmal einfach nur kräftigst schütteln und am liebsten vorspulen. Es war einfach so erzwungen, dass Carter nun erst mal abgeschrieben und Sylvain wieder im Mittelpunkt stand. Und ganz ehrlich: ich mag Sylvain nicht. Der nervt massiv und wirkt häufig doch eher arrogant und distanziert. Carter verhält sich teilweise aber auch untypisch und uncharakteristisch für ihn, so dass ich von den Figuren nur noch genervt war. Ein klares Minus dieses Buches, weil die Figuren im letzten Teil noch das Buch etwas herausheben konnten.

Stil/Gliederung: Wie im ersten Teil ist der Schreibstil/die Übersetzung einfach nur schwach. Hölzerne Dialoge. Uncharakteristisches Verhalten für Teenager.

Fazit:

Es geht noch schlimmer weiter im zweiten Teil dieser Geschichte. Vielleicht gefällt es Jugendlichen. Mich hat es einfach nur genervt. Ich musste mich zum Weiterlesen zwingen und fand es nur mäßig spannend. Am nervigsten war die Dreiecksbeziehung und das Beziehungsgequatsche darum. Die Reihe bleibt eben an kleine Mädchen gerichtet. Ich glaube ich schaffe es nicht, das weiter zu lesen. Dafür ist mir meine Zeit dann doch zu wertvoll.

Handlung: 5/10
Charaktere: 6/10
Schreibstil: 6/10
Spannung: 5/10

Gesamt: 5 von 10 Punkten

Autor:

C.J. Daugherty

– geboren in Großbritannien
– zunächst tätig als Gerichtsreporterin für die New York Times und die Nachrichtenagentur Reuters
– veröffentlicht zunächst mit ihrem Ehemann Reiseführer
– verheiratet mit Autor und Filmproduzenten Jack Jewers
– weitere Werke:
The Secret Fire (wird 09/2015 veröffentlicht)

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