Buch Review Lucinda Rileys „The Midnight Rose“ – Eintauchen in eine andere Zeit und Kultur

Lucinda Rileys „The Midnight Rose“

Autor: Lucinda Riley
Titel: The Midnight Rose
Seiten: 496
Erscheinungsdatum: 16.01.2014
Sprache: englisch
ASIN: B00FWPNGRW(Kindle eBook)
deutscher Titel: Die Mitternachtsrose (Goldmann Verlag)
Amazon-Link: The Midnight Rose

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Money and success can never make you happy if your heart is closed.

My father always said that to push a rock an inch in a lifetime was the same as throwing a hundred pebbles into the sea every day. Big change comes slowly, but it will come

Klappentext:

Von den verborgenen Geheimnissen eines englischen Herrenhauses zu der Pracht indischer Paläste

Innerlich aufgelöst kommt die junge amerikanische Schauspielerin Rebecca Bradley im englischen Dartmoor an, wo ein altes Herrenhaus als Kulisse für einen Film dient, der in den 1920er Jahren spielt. Vor ihrer Abreise hat die Nachricht von Rebeccas angeblicher Verlobung eine Hetzjagd der Medien auf die junge Frau ausgelöst, doch in der Abgeschiedenheit von Astbury Hall kommt Rebecca allmählich zur Ruhe. Als sie jedoch erkennt, dass sie Lady Violet, der Großmutter des Hausherrn Lord Astbury, frappierend ähnlich sieht, ist ihre Neugier geweckt.
Dann taucht Ari Malik auf: ein junger Inder, den das Vermächtnis seiner Urgroßmutter Anahita nach Astbury Hall geführt hat. Je mehr Rebecca aber in die Vergangenheit und in ihre Rolle eintaucht, beginnen Realität und Fiktion zu verwischen – und schließlich kommt sie nicht nur Anahitas Geschichte auf die Spur, sondern auch dem dunklen Geheimnis, das wie ein Fluch über der Dynastie der Astburys zu liegen scheint…

(deutsche Ausgabe „Die Mitternachtsrose“ Goldmann Verlag)

Kritik:

Cover: Violet oder doch eher Rebecca in einem englischen Garten. Im Vordergrund Lord Astbury (Donald oder Anthony?). Wieder ein schönes Cover, das auf den Inhal anspielt. Der Schriftzug ist im gleichen Stil wie die anderen Bücher. Das liebe ich ja, wenn Bücher zusammenpassen. Auch wenn es nur ebooks sind :-).

Eindrücke/Inhalt: Okay. Ich bin mir sicher. Nach dem dritten Riley-Buch kann man ein Motiv erkennen. Es ist immer eine unglückliche Liebesgeschichte in der Vergangenheit, die ihre Schatten in die Gegenwart wirft und dort zu einer glücklichen Liebe führt. Ich glaube, damit habe ich nicht zu viel verraten, da alle Riley Bücher diesem Schema zu folgen scheinen. Dennoch war ich wie schon in den letzten beiden Büchern („Der Lavendelgarten“ und „Die SIeben Schwestern“) sehr gut unterhalten. Ich mochte die Figuren, besonders Anahita und Donald (dazu aber unten mehr). Ich habe mit ihnen gehofft und mit ihnen gelitten. Natürlich ahnt man manches Mal, wie es ausgehen würde, aber die Hoffnung stirbt zuletzt und man leidet trotzdem mit. Besonders die Geschichte um Anahita hat mich wirklich mitgenommen. Da hat es auch geholfen, dass ich über weite Strecken das Hörbuch von audible gehört habe. Anjana Srinivasan hat mit ihrem indischen Akzent einfach noch mal richtig viel Authentizität in die Geschichte eingebracht. Das Hörbuch war in diesem Fall mal wieder ein richtiges Highlight.

Einzig das Ende um Anthony hat mir überhaupt nicht gefallen wollen, sonst wäre das Buch bestimmt zu meinem Lieblings-Riley-Buch geworden. Das war mir zu wirr und abstrus. Doch lest selbst.

Charaktere: Anahita ist in Indien geboren, Cousine eines Maharadschas. Selbst also auch adelig. Sie kommt mit ihrer Freundin Indra, selbst Prinzessin nach Europa. Dort verliebt sie sich in Donald, was zu einer schicksalträchtigen und tragischen Liebesgeschichte werden soll. Ich hab Anahita so gemocht. Sie ist herzensgut, erträgt mit so viel Geduld und innerer Ruhe die Steine, die ihr das Leben in den Weg legt. Sie war mir am sympathischsten und ich habe immer auf die Momente mit ihr und Donald hingefiebert.

Donald ist ein Lord und auch er ist ein durchweg guter Mensch. Auch wenn er im Verlauf des Buches fragwürdige Entscheidungen trifft, will er nie etwas Böses. Er will nur sein Glück finden und dafür ist er bereit Einiges auf sich zu nehmen. Auch ihn hab ich einfach geliebt. Ich hätte auch gern einen Lord Astbury.

Anthony Astbury ist eine mysteriöse Figur, die ein tragisches und etwas unrealistisch überzogenes, aber sich ungeahntes Ende bekommt.

Maud ist die böse Stiefmutter. Rebecca die herzensgute Filmschönheit, die auch innerlich schön ist. Etwas Klischee muss schließlcih auch sein. Insgesamt haben wir aber wieder ein Ensamble toller Figuren, die dazu einladen, in ihr Leben einzutauchen.

Stil/Gliederung: Wie immer haben wir das Motiv des Zeitenwechsels. Ein Teil spielt im 19. Jahrhundert zu Zeiten von Anahita Chavan und Donald Astbury. Der andere spielt in der Gegenwart mit Rebecca Bradley, Anthony Astbury und Ari Malik. Der Stil gefällt mir noch immer.

Fazit:

Das war wieder eine emotionale Achterbahn. Guter Schreibstil. Sehr sympathische Figuren. Eintauchen in eine andere Zeit und Kultur (Indien). Dies Buch bietet so vieles. Nur das Ende enttäuscht. Dennoch eine absolute Leseempfehllung für Riley-Fans und solche, die es werden sollen und die Liebhaber eines guten Liebesromans.

Handlung: 8/10
Charaktere: 9/10
Schreibstil: 8/10
Spannung: 8/10

Gesamt: 8 von 10 Punkten

Autor:

Lucinda Riley

– geb. 1968 in Irland
– begann als Fernseh- und Theaterschauspielerin
– verheiratet, 7 Kinder
– lebt in Ostengland und in der Provence
– weitere Werke:
Lovers and Players (unter dem Pseudonym Lucinda Edwards)
Hothouse Flower
The Light Behind the Window
The Seven Sisters: Maia

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