Buch Review Jojo Moyes‘ „The Girl You Left Behind“ – Etwas enttäuschend

    Jojo Moyes – „The Girl You Left Behind“

Autor: Jojo Moyes
Titel: The Girl You Left Behind
Seiten: 544
Erscheinungsdatum: 27.09.2012
Sprache: englisch
ASIN: B008QXLPM0 (Kindle eBook)
deutsche Ausgabe: „Ein Bild von dir“ (Rowohlt)
Amazon-Link: The Girl You Left Behind

 

 

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„Sometimes life is a series of obstacles, a matter of putting one foot in front of the other. Sometimes, she realizes suddenly, it is simply a matter of blind faith.“

„Nobody fights you like your own sister; nobody else knows the most vulnerable parts of you and will aim for them without mercy.“

Klappentext:

Zwei Paare – getrennt durch ein Jahrhundert, verbunden durch ein Gemälde.
Während um sie herum der Erste Weltkrieg tobt, versucht Sophie stark zu sein – für ihre Familie, für ihren Mann Édouard, der auf Seiten Frankreichs kämpft. Nur ein Gemälde ist ihr geblieben, das sie an ihr gemeinsames Glück erinnert. Ein Porträt, das Édouard einst von ihr malte. Und das ihn jetzt retten soll …
Hundert Jahre später. Liv trauert um ihren Mann David. Vor vier Jahren ist er gestorben, viel zu früh. Livs kostbarster Besitz: ein Gemälde, das er ihr einst schenkte. Der Maler: Édouard. Das Modell: Sophie. Als ihr dieses Gemälde genommen werden soll, ist sie bereit, alles zu opfern. Auch das eigene Glück …

(aus der deutsch Ausgabe „Ein Bild von dir“ Rowohlt)

Eigene Meinung:

Cover: Blumen, eine Frau, die ein Bild in der Hand hält. Einfach, minimalistisch. Passend zu den anderen Moyes Büchern. Gelungen, aber leider auch zum Verwechseln mit den anderen Büchern.

Inhalt/Geschichte: Es sind zwei Liebesgeschichten. Eine in der Gegenwart, eine in der Vergangeheit. Beide tragisch auf ihre Art und Weise. In der Vergangenheit zwischen Sophie und Edouard zu Zeiten der deutschen Besatzung im ersten Weltkrieg. Zu einer Zeit, wo Sophie alles versucht ihren Mann heil zurück zu bekommen. Dabei kommt sie in Gewissenskonflikte. Sie überwindet sich zu Entscheidungen, die sie nie bereut, die ihr aber die Verachtung ihrer Familie und Nacharschaft einbringt. In dieser Geschichte gibt es mehrere unerwartete und glücklicherweise auch einige erhoffte Wendungen. Das war der Teil des Buches, der mir besser gefiel. 

Dann haben wir Liv in der Gegenwart. Diesen Teil des Buches fand ich etwas langatmig. Ich kann nicht einmal genau sagen, was mir so aufgestoßen ist. Doch ich musste hier immer wieder das Buch weglegen. Es war nicht wirklich schlecht, aber konnte mich eben nie so fesseln wie die anderen Bücher von Moyes oder ein ähnlich gelagertes Buch von Lucinda Riley.

Charaktere: Da haben wir zum einen die Gegenwart, Liv, die Witwe, die um ihren Mann trauert und deshalb an einem Bild festhält, dessen Wert sie nicht in Dollarn messen kann. Wofür sie bereit ist, sich zu verschulden. Hingebungsvoll, leidenschaftlich. Liv ist sympathisch, geht einem mitunter aber auch etwas auf die Nerven. 

Und dann gibt es die Vergangeheit in Frankreich zu Zeiten des ersten Weltkrieges. Mit Sophie. Sophie ist eine starke Frau, die bereit ist viele Opfer zu bringen für sich, ihr Familie, ihren Mann. Gleichzeitig ist auch sie eine Frau, mit Gefühlen, mit Schwächen. Ich mochte Sophie ziemlich gern und war immer froh, wenn sie wieder an der Reihe war. 

Stil/Gliederung: Zwei Zeitebenen. Vergangenheit mit Sophie, Gegenwart mit Liv. Mal etwas anderes. So im Stile von Lucinda Riley. Einfache Sprache und flüssig zu lesen.

Fazit:

Das Buch hat mich sehr gequält. Eigentlich hatte ich es ja ganz weit weg in meinem Bücherregal verstaut, weil ich überhaupt nicht auf solche Vergangenheitsromane stehe. Doch dann hat mich Lucinda Riley so fasziniert, dass ich es doch einmal ausprobieren wollte. Leider wurde ich sehr enttäuscht. Ich hab mich wirklich durchgemüht. Irgendwie haben mich die Figuren nicht gepackt und die Geschichte war etwas langatmig. Leider keine Leseempfehlung.

Autor:

 Jojo Moyes

– geboren am 4. August 1969 in London, England
– ist eine britische Journalistin und Schriftstellerin
– studierte zunächst Soziologie an der London University
– dank eines Stipendiums studierte sie dann noch Journalismus an der City University London
– 2002 Debut mit „Die Frauen von Kilcarrion“
– verheiratet, drei Kinder
– lebt seit 2000 in Saffron Walden, in Essex, auf einem kleinen Gehöft
– weitere Werke:
„Me Before You“ (Ein ganzes halbes Jahr)
„The Last Letter From Your Lover“ (Eine Handvoll Worte)
„The One Plus One“

 

5 von 10 Punkten

Ein Gedanke zu „Buch Review Jojo Moyes‘ „The Girl You Left Behind“ – Etwas enttäuschend

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