Buch Review Lucinda Rileys „The Storm Sister: Ally“ (#2 Seven Sisters) – eine Familiensaga über 5 Generationen

Lucinda Rileys „The Storm Sister: Ally“

Autor: Lucinda Riley
Titel: The Storm Sister: Ally
Reihe: The Seven Sister Teil 2 von 7
Seiten: 608
Erscheinungsdatum: 05.11.2014
Sprache: englisch
ASIN: B00YMUN3QC (Kindle eBook)
deutscher Titel: Die Sturmchwester (Goldmann Verlag)
Amazon-Link: The Storm Sister: Ally

Teil 1: The Seven Sisters: Maia
Teil 3: The Shadow Sister: Star

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„…much of the irritation people feel at personal observations was usually because there was a grain of truth in them.“

„…at some point, you have to make the decision between losing the person you love and your own sanity.“

Klappentext:

Der Wind und das Wasser, das sind die großen Leidenschaften in Allys Leben, die sie zu ihrem Beruf gemacht hat: Sie ist Seglerin und hat bei manch riskanter Regatta auf den Meeren der Welt ihren Mut unter Beweis gestellt. Eines Tages aber stirbt völlig überraschend ihr geliebter Vater Pa Salt, und Ally reist zu dem Familiensitz am Genfer See. Wie auch ihre fünf Schwestern wurde sie als kleines Mädchen von Pa Salt adoptiert und kennt ihre wahren Wurzeln nicht. Ihr Vater hinterlässt ihr aber einen rätselhaften Hinweis auf ihre Vorgeschichte – die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert, in dessen Leben die junge Sängerin Anna Landvik eine schicksalhafte Rolle spielte. Allys Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf Spurensuche in das raue Land im Norden. Sofort ist sie zutiefst fasziniert von der wilden Schönheit der Landschaft, aber auch von der betörenden Welt der Musik, die sich ihr dort eröffnet. Und als sie schließlich dem Violonisten Thom begegnet, der ihr auf unerklärliche Weise vertraut ist, fängt sie an zu ahnen, dass ihre jugendliche Liebe zur Musik kein Zufall war…

(deutsche Ausgabe „Die Sturmschwester“ Goldmann Verlag)

Kritik:

Cover: Ein Sturm kommt auf. Roter Himmel. Blick auf einen See. Viel Wald. Wir befinden uns wohl in Norwegen passend zum Buch. Stilistisch passt es auch gut zum ersten Teil.

Eindrücke/Inhalt: Dies ist nun die Fortsetzung aus der Reihe „The Seven Sisters“. Ich war ganz gespannt darauf und konnte es kaum erwarten. Die Mischung aus Liebesroman, die historischen Settings und die Erzählweise in zwei Zeitlinien faszinieren mich. Doch ich habe mich etwas schwer getan in diesem Buch. Aus privaten Gründen musste ich es mehrfach unterbrechen, so das ich zwischenzeitlich vergessen habe, was passiert ist. Das war etwas anstrengend, liegt aber ja nicht an der Autorin. Bei dieser etwas komplexeren Erzählweise senkt das aber das Lesevergnügen. Nun aber zum eigentlichen Inhalt. Die Geschichte spielt dieses Mal in Norwegen, ein Land, das viel Mystisches und Geheimnisvolles an sich hat. Traumhaft schön, verschlafen und mit einer musikalischen Vergangenheit. Mir hat der historische Aspekt der Geschichte zu Zeiten von Edvard Grieg sehr gut gefallen. Dieses Mal sind es sogar drei Zeitebenen. Zu Zeiten Griegs und dann zu Zeiten des zweiten Weltkriegs und die Gegenwart. Und alle drei Geschichten hatten ihre Reize. Die Liebesgeschichten waren wie immer tragisch und man konnte die Seiten nur so weglesen, weil man wissen wollte, wie es weiter geht. Anna und Jens zu Zeiten Griegs. Tragisch, romantisch, emotional und temperamentvoll. Karine und Pip. Der Emotionale, Naive zusammen mit der Vernunft und Leidenschaft. Ally und Thom. Sturm und Leidenschaft. So viele Charaktere, so viel Geschichte, so viel Musik. Es war einfach wieder eine Achterbahnfahrt und abgesehen von meinen persönlichen Schwierigkeiten mit dem Buch, ein absoluter Lesespaß.

Charaktere: Nun tauchen wir in die Vergangenheit der zweiten Schwester ein – Ally. Und die ist nicht minder turbulent als die der ersten Schwester. Sie selbst erfährt eine Achterbahn der Gefühle im Zuge des Todes ihres Vaters, lernt die Liebe kennen. Muss mit Verlust zurecht kommen. Eine starke Frau, die es lernen muss Gefühle zuzulassen und Glück zu genießen. 

Im zweiten Erzählstrang erfahren wir mehr über die Liebe zwischen Anna und Jens, zwei Musiker zu Zeiten von Edvard Grieg. Es ist eine unkonventionelle Liebe, die nicht von Vernunft, sondern von Leidenschaft geprägt ist. Anna ist wunderschön, hat viele Verehrer, reiche Männer und verfällt dennoch dem Frauenschwarm Jens. Eine vernünftige Entscheidung? Eine prägende auf jeden Fall. Diese Liebesgeschichte hat mich erfreut und zugleich todtraurig gemacht.

Und schließlich im dritten Erzählstrang die Liebe zwischen Pip, Jens jun., und Karine zu Zeiten des zweiten Weltkrieges. Sehr traurig, sehr emotional. Eine der düstersten Geschichten in Riley Familiensaga.

Stil/Gliederung: Und wieder haben mich die verschiedenen Zeiteben überzeugt. Eigentlich bekommt man drei Geschichten in einem Buch, verwoben durch die Figuren der Gegenwart, tauchen wir in die verschiedenen Zeitebenen ein. Toll.

Fazit:

Lucinda Riley hält sich in der Riege meiner Lieblingsautorinnen mit dieser 5 Generationen überspannenden Familiensaga. Die Figuren sind toll, die Geschichten originell. Ich finde ihrer Bücher weiterhin genial und freue mich schon auf den nächsten Band.

Handlung: 7/10
Charaktere: 8/10
Schreibstil: 8/10
Spannung: 7/10

Gesamt: 7 von 10 Punkten

Autor:

Lucinda Riley

– geb. 1968 in Irland
– begann als Fernseh- und Theaterschauspielerin
– verheiratet, 7 Kinder
– lebt in Ostengland und in der Provence
– weitere Werke:
Lovers and Players (unter dem Pseudonym Lucinda Edwards)
Hothouse Flower
The Light Behind the Window

2 Gedanken zu „Buch Review Lucinda Rileys „The Storm Sister: Ally“ (#2 Seven Sisters) – eine Familiensaga über 5 Generationen

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