Buch Review Marissa Meyers „Winter“(#4 The Lunar Chronicles) – ein märchenhaftes Ende zu einer tollen Serie

Marissa Meyer – „Winter“

Autor: Marissa Meyer
Titel: Winter
Reihe: The Lunar Chronicles, Teil 4 von 4
Seiten: 833
Erscheinungsdatum: 12.11.2015
Sprache: englisch
ISBN: B00XX0H92G (Kindle Edition)
deutsche Ausgabe: Wie Schnee so weiß (Carlsen)

Review zu Teil 1 der Lunar Chronicles: „Cinder“
Review zu Teil 2 der Lunar Chronicles: „Scarlet“
Review zu Teil 3 der Lunar Chronicles: „Cress“
Review zu Teil 3,5 der Lunar Chronicles: „Fairest“

 

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„Do I get a good-bye kiss too?” said Thorne, stepping in front of Cinder. Scowling, Cinder shoved him away. “Wolf’s not the only one who can throw a right hook around here.” Thorne chuckled and raised a suggestive eyebrow at Iko. The android, still on the floor, shrugged apologetically. “I would love to give you a good-bye kiss, Captain, but that lingering embrace from His Majesty may have fried a few wires, and I’m afraid a kiss from you would melt my central processor.” “Oh, trust me,” said Thorne, winking at her. “It would.“

„What did you bring me today? Delusional mutterings with a side of crazy?

And you are going to get her far away from here. Keep her hidden.” She planted her hands on her hips. “And here we were just keeping her holed up in a tiny little house in a completely random mining sector. Why didn’t it ever occur to us to try and keep her hidden?” Kinney’s face was unreadable for a long moment before he asked, “You understand sarcasm?” “Of course I understand sarcasm,” she spat. “It’s not like it’s theoretical physics, is it?” The guard’s jaw worked for a moment, before he shook his head and turned away.

Klappentext:

Das kann Königin Levana, Herrscherin des Mondes, nicht dulden: Ihre Stieftochter, Prinzessin Winter, wird täglich schöner und ihr Zauber immer mächtiger! Wütend zwingt die böse Königin sie dazu, sich das Gesicht mit Schnitten zu verunstalten – doch die Narben können Winters Schönheit nichts anhaben. Schließlich versucht Levana sogar, sie umbringen zu lassen. Da fasst Winter einen verzweifelten Plan: Sie muss die rechtmäßige Thronfolgerin Selene finden, um gemeinsam mit ihr die böse Königin zu stürzen …

(deutsche Ausgabe „Die Luna-Chroniken, Band 4: Wie Schnee so weiß“ Carlsen Bücher)

Kritik:

Cover:  Der Apfel als Symbol für Schneewittchen. Passend zu den anderen Titeln. Leuchtend schön. Bisher das schönste Cover.

Handlung/Kulisse:  Dieser letzte Teil lässt mich wehmütig zurück. Dies ist mit Abstand eine der besten Jugendbuchserien der letzten Jahre. Doch sie ist nun zu Ende. 833 Seiten, ein dicker Wälzer. In diesem letzten Band werden alle Handlungsstränge zu einem Ende gebracht. Mir hat diese Reise gefallen. Doch zugegebenermaßen hatte das Buch so seine Längen. Gerade zwischendrin war es einfach zu viel Chaos. Zu viel Auseinander, um dann wieder zueinander zu finden, um gleich wieder getrennt zu sein. Ich glaube, es fiel Meyer selbst schwer, die Geschichte loszulassen, weshalb das letzte Buch so lang wurde. Doch ich nehme ihr das nicht übel. Auch ich hatte Angst vor der letzten Seite. Denn dann würde die Reise zu Ende gehen. Immerhin ist es eine Märchennacherzählung und man ahnte ja, wie es enden würde. Damit konnte man sich immer wieder beruhigen, wenn die Autorin uns wieder mal an den Rand der Verzweiflung brachte und Titelhelden zu sterben drohten. Ich hab geweint, weil die Paare wieder einmal getrennt wurden, weil Titelhelden dem Tode nah waren. Ich habe gelacht. Der Schlagabtausch zwischen Scarlet und Winter war manchmal einfach göttlich. Oh ich liebe Scarlet. Es war einfach eine Achterbahn der Gefühle. Ich werde euch vermissen Scarlet, Wolf, Winter, Cress, Thorne, Cinder, Kai, Jacin und Iko, oh Iko :-).

Charaktere: Dieser Band hatte viele Figuren. Nun sind noch Winter und Jacin dazu gekommen. Alle unsere Helden haben ihren Platz bekommen. Alle Paarungen wurde noch mal auf den Prüfstand gebracht. Was mussten Scarlet und Wolf leiden. Doch irgendwie wurde auch keiner geschont. Auch Cress und Thorne, Jacin und Winter, selbst Kai und Cinder. Alle wurde getrennt, mussten schlimme Dinge tun, sich gegenseitig verletzen, wieder zueinander finden. Doch am Ende merkt man, dass Marissa Meyer ihre Figuren liebt und es ihr schwer fiel, sich von ihnen zu verabschieden. Liebevoll lässt sie uns an dem Gefühlschaos der Figuren teilhaben. Ich werde sie alle vermissen. Ich weiß nicht, wen ich am meisten mochte. Doch irgendwie habe ich Wolf und Scarlet in mein herz geschlossen. Die mochte ich schon seit dem zweiten Buch. Und Winter und Jason sind so ein tragisches Paar, dass ich auch die beiden nur lieben konnte. 

Schreibstil: Der Schreibstil ist dieses Mal noch ausführlicher. Sehr detailverliebt, gerade was die Gefühle der Figuren angeht. Mir hat es gefallen. Kurze Kapitel, viel Perspektivwechsel.

Fazit:

Ein toller Abschluss einer fantastischen Reihe. Es lässt mich wehmütig und traurig zurück, trotz des Happy ever after am Ende. Denn ich vermisse die Figuren. Hut ab Marissa Meyer. Was für ein Debut. Eine tolle Reihe, die einen permanenten Platz in meinem Herzen gefunden hat. Bin gespannt, was als nächstes von Marissa Meyer kommt. Werde es auf jeden Fall lesen. 


Handlung: 7/10
Charaktere: 8/10
Schreibstil: 8/10
Spannung: 6/10

Gesamt: 7 von 10 Punkten

Autor:

Marissa Meyer

– geb. 19.02. 1984 in Tacoma, Washington, USA
– besuchte die Pacific Lutheran University
– Abschluss in kreativem Schreiben
– arbeitete als Lektorin
– verheiratet
– weitere Werke:
Heartless (neue Serie)

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