Buch Review Stephen Kings „Basar der bösen Träume“ – Ein bunter Strauß grausiger Kurzgeschichten

Stephen Kings „Basar der bösen Träume“

Autor: Stephen King
Titel: Basar der bösen Träume
Seiten: 766
Erscheinungsdatum: 18.01.2016
Sprache: deutsch
ISBN: 9783453270237 (Hardcover Rezensionsexemplar)
Amazon-Link: Basar der bösen Träume

 

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Klappentext:

Hier werden Albträume wahr

Abermals legt Stephen King, u. a. Träger des renommierten »O.-Henry-Preises«, eine umfassende und vielseitige Kurzgeschichtensammlung vor. Von den insgesamt 20 Storys wurden bislang erst drei auf Deutsch veröffentlicht. Die Originale erschienen teilweise in Zeitschriften; andere sind bislang gänzlich unveröffentlicht.

Nicht immer blanker Horror, aber immer psychologisch packend und manchmal schlicht schmerzhaft wie ein Schlag in die Magengrube – Geschichten, die uns einladen, Stephen Kings Meisterschaft im Erzählen aufs Neue beizuwohnen, oder, wie er selbst in seinem Basar der bösen Träume ausruft: »Hereinspaziert, ich habe die Geschichten eigens für Sie geschrieben. Aber seien Sie vorsichtig. Bestenfalls sind sie bissig und schnappen zu.«

(deutsche Ausgabe „Basar der bösen Träume“ Heyne Verlag)

Kritik:

Cover: Schon die Schriftart verspricht Horrorgeschichten. Wie rangesprüht. Schwarzer Hintergrund. Gleicher Stil wie die anderen Bücher von Stephen King im Heyne-Verlag. Mir gefällt es.

Eindrücke/Inhalt: Ein bunter Mix an Geschichten wird einem versprochen. Der Titel suggeriert dabei Horrogeschichten, aber es sind nicht nur Horrogeschichten in diesem Buch. Daneben finden sich auch ein paar Lebensweisheiten, Abenteuergeschichten und sogar etwas Lyrik.

Am besten haben mir „Die Düne“, „Moral“, „Ur“ und „Ein bisschen angeschlagen“ gefallen. Die waren originell, kurzweilig  oder waren einfach wirklich gruselig und unvorhersehbar.

Mit vielen Geschichten konnte ich allerdings auch wenig bis gar nichts anfangen, so dass ich mich zeitweise durch das Buch quälen musste, obwohl es ja nur Kurzgeschichten sind. Das bin ich von einem King-Buch nicht gewohnt.

Charaktere: Zu Charakteren lässt sich hier nicht viel schreiben, da es einfach zu viele sind. Figuren sind eine von Kings Stärken und es gibt auch in diesem Buch viele liebevoll gezeichnete Figuren im Rahmen der Möglichkeiten einer Kurzgeschichte.

Stil/Gliederung: Es handelt sich hierbei um eine Kurzgeschichten-Sammlung. Deren Länge ist naturgemäß unterschiedlich. Zeitweise sind die Kapitel ziemlich lang, denn King ist ja eigentlich auch nicht für die Kürze seiner Bücher bekannt. Sprachlich ist es wie eh und je bekannt von King angenehm zu lesen. Sympathisch waren mir die kurzen Einleitungen der Geschichten, die dem Buch eine ganz persönliche Note gaben.

Fazit:

Leider war ich etwas enttäuscht, da das Buch für mich einige Längen hatte. Wie oben schon geschrieben gab es einige richtig gute Geschichten, die kurzweilig, spannend, sogar humorvoll waren. Aber es gab einfach auch Geschichten, die ziemlich durchschnittlich und teilweise sogar langweilig waren. Ich würde immer wieder zu einem King greifen, aber dieses hier hat mich leider nicht ganz überzeugt.

Handlung: 6/10
Charaktere: 8/10
Schreibstil: 8/10
Spannung: 6/10

Gesamt: 7 von 10 Punkten

Autor:

Stephen King

– am 21.09.1947 in Portland/Maine, USA geboren
– schrieb auch unter Pseudonymen, 1972 als John Swithen und zwischen 1977 und 1985 als Richard Bachman
– studierte Englisch an der Universität von Maine
– heiratete 1971, hat drei Kinder, zwei davon selbst Schriftsteller
– arbeitete zunächst als Englischlehrer
– trockener Alkoholiker, auch Kokain konsumiert
– spielt Gitarre
– weitere Werke:
Carrie
Shining
The Green Mile
Die Arena

Ich danke Heyne ganz herzlich für dieses Rezensionsexemplar.

 limes

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