Montagsfrage Gibt es Autoren bei denen ihr im Zwiespalt seid sie zu lesen, weil ihr mit ihren Ansichten/Handlungen oder gar Aspekten ihres Werks nicht übereinstimmt?

Diese Woche dreht sich in der Montagsfrage alles um Autoren, deren Ansichten oder Werk man zwiespältig sehen kann.

Ich muss sage, dass mir da ehrlich gesagt spontan kein Autor einfällt. Bucfresserchens Einwände zu R.R. Martin kann ich nachvollziehen, habe aber die Bücher selbst nie gelesen. Deshalb erlaube ich mir da noch kein Urteil. Ich weiß nur, dass es mir bei Büchern von Stephen King gelegentlich auch schon so ging, dass ich dachte: man muss der Autor krank sein, solche Dinge schreiben und beschreiben zu können. Und damit meine ich auch nicht die Horror-, sondern die Sexszenen. Um solch kranke Phantasien zu entwickeln, was muss da in ihm vorgehen. Dennoch hab ich schon mehrere Bücher von ihm gelesen, weil er es eben auch immer schafft, sehr gute Figuren zu entwickeln und spannende Handlungen. Ein Zwiespalt eben. Aber darüberhinaus fällt mir ehrlich gesagt keiner wirklich ein. Habt ihr solche Autoren, die derartige Zwiespälte auslösen?

 

Montagsfrage Erinnerst du dich an ein Buch, das du als Kind/Teenager sehr oft gelesen hast?

Diese Woche dreht sich in der Montagsfrage alles um Bücher aus der eigenen Kindheit.

Erinnere ich mich an ein Buch, das ich als Teenager/Kind oft gelesen habe? Oh ja: Erich Kästners „Das doppelte Lottchen“. Es ist das Buch meiner Mutter mit vergilbten Seiten und es war einfach immer wieder schön. Die Geschichte um diese beiden Mädchen hat mich einfach fasziniert. Später habe ich Bücher eigentlich immer nur verschlungen und konnte nicht genug bekommen. Da hatte ich keine Zeit, ein Buch noch einmal zu lesen. Wie steht es damit bei euch? Gibt es bei euch irgendwelche Lieblingsbücher?

 

Montagsfrage Magst du lieber dicke oder dünne Bücher, oder ist es dir egal? Warum?

Und wieder ist es Montag und somit Zeit für die Buchfresserchens Montagsfrage.

Dicke oder dünne Bücher? Hm, da muss ich glatt einmal überlegen. Ich glaube es kommt dabei auf meine aktuelle Stimmung an. Ein kurzes Buch verspricht kurze Unterhaltung. Das kann gut oder schlecht sein. Denn dann ist das Buch auch schnell vorbei und man muss sich von den Figuren schon so schnell wieder verabschieden. Doch ich weiß, dass ich das Buch in einer angemessenen Zeit schaffen kann. Das motiviert mich wiederum. Häufig greife ich zu dünneren bzw. durchschnittlich langen Büchern zwischen 300 und 500 Seiten. Das ist einfach ein Pensum, das ich schaffen kann und damit auch nicht die List am Buch verliere. Ich nehme mir aber auch immer wieder längere Bücher vor wie „ES“ von Stephen King oder „Steve Jobs“. Dann lese ich meist aber nebenbei noch ein anderes Buch, weil mich diese Bücher meist nicht so in ihrem Bann ziehen können. Meist kommt es mir einfach so vor, als würde es ewig dauern. Dennoch können solche Bücher wirklich gut sein. Also „ES“ zum Beispiel ist ein sehr gutes Buch, aber bei der wenigen Lesezeit, die mir zur Verfügung steht, brauche ich dann eben einen langen Atem. Und ich möchte einfach nicht monatelang nur an einer Geschichte hängen. Was sagt euch das? Am liebsten lese ich „normal“ lange Bücher :-). Und wie geht es euch?

 

Montagsfrage Welche Bücher sind aktuell die Top 5 auf eurer Leseliste?

Montag ist der Tag für die … Montagsfrage natürlich.

Oh ja ich liebe auch Listen :-). Aber 5 Bücher erscheint mir im Moment echt schon viel … schäm…

1. „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Joachim Meyerhoff

2. „Lucian: Mehr als Liebe“ von Isabel Abedi

3. „Silber“ von Kerstin Gier

Peinlich, aber auf mehr komme ich momentan einfach nicht. Ich schaffe einfach keine Seite im Moment . Und was sind eure Hits. Vielleicht werde ich ja dadurch inspiriert.

Montagsfrage Wie viel Raum nimmt das Lesen in deinem Leben/Alltag ein?

Und wieder steht die Montagsfrage an.

Wie ihr sicher schon bemerkt habt, ist Zeit momentan bei mir mal wieder knapp. Das bedeutet leider auch, dass das Lesen viel zu kurz kommt und dieser Blog sowieso. Eigentlich nehmen Bücher viel Raum ein bei mir. Ich höre Hörbuch beim Putzen und Autofahren, vertreibe mir die Zeit beim Warten mit Büchern auf meinem Handy oder Kindle. Und abends im Bett und in der Wanne lese ich auch. Lesen entspannt einfach. Beim Putzen ist jetzt immer das Baby dabei. Also kann ich da nicht mehr hören. Abends bin ich oftmals schon zu müde. Auch beim Autofahren bin ich kaum noch alleine, so dass das Lesen momentan in den Hintergrund gerückt ist. Ich hoffe das wird wieder besser, wenn mein Mann wieder zuhause ist und wenn ich wieder anfange zu arbeiten. Dann habe ich wenigstens den Arbeitsweg zum Lesen/Hören. Außerdem habe ich ein neues Hobby seit der Geburt meines zweiten Kindes. Und das Nähen macht einfach solch einen Spaß und ist so befriedigend, wenn man dann ein schönes Stück geschaffen hat, dass ich auch lieber die wenige Freizeit damit verbringe. Aber es werden auch wieder andere Zeiten kommen. Wie ist das bei euch?